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Wie Babys sprechen lernen

DNN Juli 2005
„Guter Rat vom Kinderarzt“

Mit dem Baby reden ?

Auf der Rückfahrt vom Elbhangfest erklärte ein 5- oder 6-jähriges Mädchen seiner Mutter mitten in der Straßenbahn eifrig, fröhlich und selbstbewusst, dass es schon lesen kann. Mehrere Piktogramme waren zu sehen: Hunde sollen einen Maulkorb tragen, alten Menschen soll ein Platz angeboten werden, Tickets sollen bezahlt werden. Lächelnd machte die Mutter die Probe und stachelte damit den Ehrgeiz des Kindes an: „Was steht denn auf dem dritten Schild ?“ Verlegen versteckte sich das Mädchen hinter den Sitzen, sie konnte das kurze Wort noch nicht lesen. Doch die lächelnde Mutter fragte weiter und hielt den Gesprächsfaden in Gang: „Kennst Du den zweiten Buchstaben in diesem Wort ?“ Das Mädchen freute sich. Das „A“ kannte sie. Aus den Buchstaben wurde nach reichhaltiger Interaktion (wie die Entwicklungspsychologen sagen würden) oder nach regem warmherzigem Signalaustausch zwischen Mutter und Kind (wie die Psychoanalytiker sagen würden) das bekannte Wort „DANKE“. Die Freude des Mädchens übertrug sich auf die Mutter und bekräftigte den Erfolg des Kindes.

Dieses rege Wechselspiel spielt sich auch bereits vor der Geburt und mit besonderer Intensität im gesamten ersten Lebensjahr ab. Wir wissen ziemlich genau, dass sich der Gefühlszustand der Schwangeren nicht nur auf die Herzfrequenz, sondern auf die gesamte Entwicklung des ungeborenen Babys auswirken kann. Die Entwicklung des Gehirns folgt genetisch vorgegebenen Zeitplänen, zahlreiche Nervenzellen werden angelegt und jede Nervenzelle wird mit tausenden Verbindungsstellen (Synapsen) und Botenstoffen ausgestattet. Diese internen Entwicklungsschübe setzen eine enorme Spontanaktivität der Babys frei, die auf Re-Aktionen aus der Umgebung angewiesen sind. Das Kontaktlächeln öffnet Türen zur Kommunikation. Interaktion und Signalaustausch führen dazu, dass sich über die Synapsen stabil funktionierende Netzwerke komplexer Nervenzellverschaltungen ausbilden. Die Informationen, die tagsüber aufgenommen wurden, werden im Schlaf als Gedächtnisinhalte gespeichert. Es lohnt sich aus diesen zahlreichen Gründen sehr, mit ihrem Baby zu reden, zu singen und zu plappern, denn die Sprachentwicklung und die Entwicklung der Persönlichkeit des Kindes beginnen lange vor dem ersten Wort. Genauso wie sich das fröhliche DANKE des Mädchens im Vorschulalter aus einem müh-selig erworbenen Buchstabensalat zusammensetzt, rackern sich auch Babys Tag für Tag ab, um möglichst viel Neues aus ihrer Umgebung aufnehmen und verarbeiten zu können. Sie brauchen aufmerksame und liebevolle Partner dazu.

Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz
Vorsitzender Babyhilfe Deutschland e.V.


 

 
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