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Was sollen wir von der Diskussion über Impfpflicht für Babys halten?

DNN: Guter Rat vom Kinderarzt Juni 2006

Impfgegner pochen auf Persönlichkeitsrechte und weisen auf Impfkomplikationen hin. Demnach soll jeder selbst entscheiden, wenn er dann groß und mündig ist, ob und wie er sich impfen lassen möchte. Doch die meisten Erkrankungen, gegen die es glücklicherweise Impfstoffe gibt, treten bereits im Säuglingsalter auf, so dass ein Baby auf die Entscheidung und damit auf die Wertsetzung und Fürsorge der Erwachsenen angewiesen ist. Welches Recht hat eigentlich ein Erwachsener, einem Baby das mühsam im Ergebnis jahrzehntelanger Entwicklungsarbeit entstandene Kulturgut einer Schutzimpfung vorzuenthalten ? Gleichzeitig muss sich derjenige, der sein Kind nicht impfen lässt, die Frage gefallen lassen, dass er im Falle einer Infektion seines Kindes auch andere Kinder in der Umgebung gefährdet. Impfstoffe werden immer erst nach sorgfältiger Prüfung in umfangreichen Studien zugelassen und auch zugelassene Impfstoffe werden ständig kontrolliert. Tatsächlich ist in der Nutzen-Risiko-Abwägung ganz klar ein Veto für die Impfstoffe einzulegen, da wir froh sind, dass wir zahlreiche schwere Kinderkrankheiten heute fast nur noch aus dem Lehrbuch oder aus Entwicklungsländern kennen. Ich habe kürzlich ein Baby mit einem schwersten Hirnschaden nach einer Maserninfektion gesehen und einen alten Mann getroffen, der vor Einführung der Polio-Impfung eine Kinderlähmung durchgemacht hat. Er leidet noch heute an einem sogenannten Postpoliosyndrom. Ein weiteres Kind hatte noch keine Tetanusimpfung, die nach einer Hundebissverletzung im Gesicht nachgeholt werden musste. Hundehalter lassen ihre Hunde dagegen oft impfen. Es lohnt sich deshalb, Fakten zu sammeln und dem guten Rat der Kinderärzte zu folgen, denn geimpfte Kinder sind vor zahlreichen Erkrankungen geschützt. Da Babys darüber noch nicht selbst entscheiden können, müssen die Erwachsenen die Entscheidung für die Kleinsten unter uns treffen. Da Infektionskrankheiten ansteckend sind, ist das Weglassen der Impfungen auch eine Gefährdung anderer Kinder. Vor diesem Hintergrund plädiere ich eindeutig für die Unterstützung einer Impfpflicht; denn auch die Schulpflicht als Kulturgut tut unseren Kindern gut. Diesen Entwicklungsfortschritt sollten wir nicht aus falsch verstandenen datenschutzrechtlichen oder anderen Erwägungen in Frage stellen.

Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz
Vorsitzender des Babyhilfe Deutschland e.V.


 

 
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