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Informationsmaterialien über: post @ babyschlaf.de

Nitrosamine in der Babynahrung ?

Immer wieder einmal taucht die Frage auf, ob Nitrosamine auch für Babys und für ungeborene Kinder schon vor der Geburt gefährlich sein können. Die Grillsaison beginnt wieder und aus diesem Anlass sollen einige Informationen zu diesem Thema gegeben werden.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) haben sich in zahlreichen Untersuchungen und Stellungnahmen mit dem Thema Nitrosamine beschäftigt. Darunter werden Stoffe verstanden, die heute als die am stärksten krebserregenden Substanzen angesehen werden und deshalb in der Nahrung möglichst gar nicht enthalten sein sollten. Kürzlich konnte nachgewiesen werden, dass Mütter, die verstärkt Nitrosamine während der Schwangerschaft aufgenommen hatten, ein mehrfach erhöhtes Risiko für Fehlbildungen ihres Babys in Form einer sogenannten „Gastrochisis“ haben. Mit dieser schwerwiegenden Erkrankung wird ein unvollständiger Verschluss der Bauchdecke bezeichnet. Die Folge davon ist eine Verlagerung des Darmes nach außen, so dass kinderchirurgische Eingriffe erforderlich werden. Bei Erwachsenen zeigte sich, dass eine ganze Reihe von Krebserkrankungen mit der Aufnahme von Nitrosaminen verbunden sind. Dazu gehören z.B. der Dickdarmkrebs und auch bestimmte Formen von Hirntumoren. Bei Kindern kann die Entstehung von Hirntumoren analog dazu tendenziell mit der Aufnahme von Nitrosaminen nach dem Abschluss des Stillens zusammen hängen.

Wo sind diese Stoffe nun zu finden ? Beim Grillen insbesondere von gepökelter Wurst mit Käse oder bei der Herstellung von Räucherware sowie beim Braten, d.h. beim Erhitzen von Eiweißen können Nitrosamine entstehen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat darauf mit entsprechenden Warnhinweisen reagiert.

Schwangere sollten deshalb lieber auf die geliebte Salamipizza sowie auf das gleichzeitige Erhitzen von gepökelten Fleischwaren und Käse verzichten. Für Babys ist ohnehin das Stillen am besten, ansonsten sollte auf die zahlreichen gut geprüften Fertignahrungen zurück gegriffen werden.

Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz


 

 
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