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"Schiefhals" beim Baby - was tun?

DNN Febr. 2006
Guter Rat vom Kinderarzt

Vor einigen Tagen standen engagierte junge Eltern mit ihrem wenige Wochen jungen Baby in der Notaufnahme der Kinderklinik. Die rechte Hand des Babys war bis zum Handgelenk blau gefärbt. Im ersten Moment dachten wir, dass in der eisigen Kälte dieses Tages vielleicht ein Handschuh nicht rechtzeitig angezogen wurde. Doch das Problem hatte sich in der warmen Wohnstube entwickelt. Beim Stillen fällt neuerdings auf, dass der Kleine nur noch an einer Brust trinken kann, da er den Kopf nicht vollkommen auf die andere Seite drehen kann. Beim Krabbeln wird nur ein Ärmchen aktiv benutzt. Schon seit der Geburt hält der Kleine sein Köpfchen bevorzugt auf eine Seite gedreht. Die Eltern berichteten, dass das „Einrenken des Halses“ dazu geführt habe, dass das Baby viel schreit und sich das Köpfchen mit beiden Händen hält.

Die Mutter des Babys war ganz überrascht, als wir sie im Untersuchungszimmer gebeten haben, ihr Baby ganz auszuziehen, damit wir nicht nur den „Schiefhals“ beurteilen können, sondern auch die Bewegungen und die Reflexe von Kopf, Hals, Armen, Beinen, Händen, Füßen, Bauch, Rücken, Brustkorb, Gesäß und Hüfte beobachten können. Der Knirps lächelte, schlug aber beide Daumen nach innen und zeigte deutliche neurologische Koordinationsstörungen. Die rechte Hand war inzwischen wieder rosig. Eine Ultraschalluntersuchung des Köpfchens war vor der Einrenktherapie nicht erfolgt. Da die Zeit drängte, wurde trotz des Wochenendes eine Notfallmannschaft von Spezialisten herangeholt. Das MRT des Köpfchens, des Rückenmarkes im Bereich der Halswirbelsäule und der dort heraustretenden Nerven und Blutgefäße zeigte glücklicherweise keine Verletzungen. Alle Nerven und Blutgefäße in diesem Bereich waren in Ordnung. Glücklicherweise konnten ein Hirntumor, ein „Hydrozephalus“ (= vermehrtes Hirnwasser im Gehirn), eine Hirnblutung, Muskeleinblutungen, Fehlbildungen und orthopädische Leiden bei diesem Baby ausgeschlossen werden. Nun können wir den Eltern in Ruhe Hinweise zur gezielten Entwicklungs- und Bewegungsförderung ihres Babys geben. Bei einem anderen Kind musste in ähnlicher Situation mit den Neurochirurgen Kontakt aufgenommen werden.

Schiefhals – was tun ? Vor jeder Behandlung muß immer die zügige kompetente Diagnostik stehen. Dazu gehört die gründliche kinderärztlich-neurologische Untersuchung und der Ultraschall des Köpfchens als Voruntersuchung. Ultraschall tut nicht weh. Falls die Knirpse die Untersuchung nicht im Liegen mögen, kann man den Schallkopf auch aufsetzen, wenn Sie ihr Baby auf ihrem Arm halten und bequem neben dem Untersucher sitzen.

Prof. Dr. med. E. Paditz


 

 
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