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Mückenstiche - was kann man dagegen tun ?

DNN, August 2005
Guter Rat vom Kinderarzt

Mückenstiche – was kann man dagegen tun ?

Die Männchen saugen Nektar und sind damit für den Menschen ungefährlich. Die Weibchen der Mücken bohren sich mit ihren dünnen Saugrüsseln in die Haut, um fremdes Blut inkl. aller Nährstoffe aufzunehmen. Dabei wird Histamin abgegeben, das zu erheblichen lokalen Schwellungen und Rötungen führen kann. Meistens sind Mückenstiche hierzulande harmlos. Der zusätzliche Juckreiz führt aber oft zu Kratzeffekten und dadurch kann der Eintritt von Infektionen begünstigt werden. (Außerhalb von Mitteleuropa können durch Mücken eine ganze Reihe von gefürchteten Infektionskrankheiten übertragen werden, wie z.B. die Malaria in Afrika.)
Wenn Ihr Baby innerhalb von Deutschland einzelne Mückenstiche bekommen hat, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Deutlich gerötete und geschwollene Stellen können evtl. mit einer kühlen Kompresse abgetupft werden. Bewährte Hausmittel sind auch kühle Kompressen, die mit einigen Tropfen stark verdünntem (!!) Essig auf die Haut gelegt werden. Dadurch wird nicht nur gekühlt und der Juckreiz gelindert, sondern es kommt auch zu einem schmerzstillenden, leicht desinfizierenden und die Gefäße zusammen ziehenden Effekt. Eine rohe Kartoffel oder einige Tropfen Milch (am besten Muttermilch, falls Sie noch stillen) haben ähnliche Effekte. Häufig werden pflanzliche Tinkturen und Öle empfohlen (Ringelblumentinktur, Teebaumöl, Lavendelöl, Thymianöl), die natürlich gut tun, aber auch allergische Reaktionen hervorrufen können.
Bei Wespen- oder Bienenstichen im Hals- und Mundbereich muss sofort ein Kinderarzt aufgesucht werden, da es zu lebensbedrohlichen Schwellungen im Bereich der Atemwege kommen kann.
Prophylaktisch sind Mückennetze am Kinderwagen und Insektengitter am Fenster des Schlafzimmers zu empfehlen. Die Fingernägel sollten immer kurz geschnitten sein, damit Hautinfektionen infolge von Verletzungen und Kratzeffekten vermieden werden, wenn die Mücken doch einmal zum Zuge gekommen sein sollten. Die Tetanusimpfung sorgt dafür, dass Ihr Baby vor dieser Erkrankung geschützt ist, wenn Schmutz in eine Wunde kommen sollte. Insektenabwehrmittel, die auf die Haut aufgetragen werden (sogenannte Repellents, z.B. Bio-Hautschutz-Öl u.a.), sind für Babys noch nicht geeignet. Der Schutz von Babys vor Insekten sollte nur durch Textilien erfolgen. Physikalische Mückenvertreiber sind nicht ausreichend wirksam.

Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz
Vorsitzender Babyhilfe Deutschland e.V.


 

 
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