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Vergiftung durch eine Zigarettenkippe ?

DNN Mai 2005
Guter Rat vom Kinderarzt

Vergiftung durch eine Zigarettenkippe ?

Eine Mutter hielt eine Zigarette in der Hand und mit einer unbedachten Bewegung war es passiert: ihr Baby hatte die glimmende Spitze der Zigarette ins Auge bekommen. Der Notarztwagen brachte das Baby in die Kinderklinik und die Augenärzte stellten eine Verbrennung der Hornhaut fest. Es ist zu hoffen, dass alles gut abheilt und dass keine wesentlichen Narben oder Sehschäden zurück bleiben werden. Größere Babys, die schon krabbeln können oder Kleinkinder erwischen manchmal eine Zigarettenkippe. Das kann für ein Baby auf Grund des Nikotins und anderer Stoffe lebensbedrohlich werden. Wenn ein Kind im Alter unter 12 Monaten eine trockene Zigarettenkippe verschluckt haben sollte, muss deshalb der Kinderarzt konsultiert werden und entscheiden, ob innerhalb einer Stunde Aktivkohle gegeben werden soll und ob eine stationäre medizinische Überwachung erforderlich ist. Ist die Zigarettenkippe feucht, kann es gefährlicher werden, da die Inhaltsstoffe bereits aufgelöst sind und über die Schleimhäute des Babys sofort resorbiert werden können.

Das sind die Notfälle, die leider zum Alltag aller Kinderkliniken und der Vergiftungszentralen gehören. Viel häufiger sind jedoch die Folgen des Rauchens, dem die Babys bereits vor und nach der Geburt völlig schutzlos ausgesetzt sind. Von den mehr als 4800 bekannten Inhaltsstoffen des Tabaks sind es insbesondere das bekannte Nikotin und das Kohlenmonoxid, die zum Sauerstoffmangel führen. Die Nitrosamine sind krebserregend und werden auch für Fehlbildungen verantwortlich gemacht. Eines ist klar: es ist nicht nur das Rauchen der Frauen, sondern auch das Rauchen der Männer trägt zu den Gesundheitsschäden der Babys und der Schwangeren bei. Das Rauchen ist in den Industrienationen heute der wichtigste Risikofaktor für nicht erfolgreich verlaufende Schwangerschaften (Spontanabort, Totgeburt, Extrauteringravidität). Gaumenspalten sind bei den Babys von Raucherinnen leider häufiger anzutreffen. Asthma, Verhaltensstörungen und Übergewicht sowie der plötzliche Kindstod sind nach Tabakrauchexposition in der Schwangerschaft häufiger.

Was ist zu tun ? 60% der schwangeren Frauen und Mütter, mit denen wir telefonisch Kontakt aufgenommen haben, haben es rasch geschafft, innerhalb von 14 Tagen mit dem Rauchen aufzuhören oder deutlich weniger zu rauchen. Entzugserscheinungen bei den Babys gibt es nicht. Kompetente und freundliche Hilfe ohne erhobenen Zeigefinger gibt es von speziell ausgebildeten Fachberaterinnen unter 0180.50 99 555 (12 Ct./Min., Rückrufe kostenlos), Informationen auch per Fax und im Internet unter www.babyschlaf.de .

Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz
Vorsitzender Babyhilfe Deutschland e.V.


 

 
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